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Die Wahrheit über ergonomische Mäuse

Mehr als die Hälfte der Computerarbeitszeit verbringen wir mit der Hand auf der Maus. Es ist folglich sehr wichtig, die passende Computermaus zu finden. Doch wer glaubt, mit einer ergonomischen Maus alle Probleme lösen zu können, den müssen wir enttäuschen. Wir räumen mit Mythen rund um ergonomische Mäuse auf.

 

Beschwerden ganzheitlich betrachten

Es ist wichtig, die Beschwerden nicht isoliert zu betrachten. Meist gibt es nicht einen Auslöser, sondern verschiedene Faktoren wie Sitzgewohnheiten, Körperhaltung, Einstellung von Stuhl und Tisch sowie die verwendeten Arbeitsgeräte spielen zusammen. Eine gute Maus ist dennoch eine lohnenswerte Investition, um Entlastung zu schaffen. Beispielsweise ist die Änderung der Sitzgewohnheiten anspruchsvoll, die Umstellung auf eine ergonomische Maus hingegen relativ einfach und deshalb ein guter Anfang.

 

Jede Art intensiver Mausnutzung ist belastend

Die Verwendung einer Computermaus stellt auf Dauer immer eine Art der Belastung dar. Allerdings werden je nach Maus Muskeln, Gewebe und Gelenke unterschiedlich beansprucht. Ganz allgemein empfehlen wir Vielmäuslern deshalb, unterschiedliche Mäuse abwechselnd zu benutzen. Dadurch verteilt sich die Belastung auf unterschiedliche Muskeln und Muskelfasern.

Sind Beschwerden vorhanden, kann eine spezifische ergonomische Maus zur Linderung beitragen. Dabei spielt es eine Rolle, welche Beschwerden.

  • Entspannte Haltung: Bei der HandshoeMouse liegt die ganze Hand auf der Maus auf. Sie wird gesteuert ohne dass sie mit den Fingern festgehalten werden muss. Angespanntes Greifen oder Drücken wird vermieden. Damit eignet sie sich für Personen mit Beschwerden im Handgelenk, Fingern oder Sehnenscheide.

  • Vertikal: Bei vertikalen Mäusen befindet sich die Hand in einer Haltung wie beim Händeschütteln. Dadurch ist das Handgelenk weniger abgewinkelt und der Unterarm weniger nach innen verdreht, was eine Entlastung des Unterarmes mit sich bringt. Vertikal-Mäuse eignen sich deshalb oft auch für Personen mit Tennis- oder Golferarm-Beschwerden.

  • Zentriert: Eingabegeräte, die mittig vor der Tastatur liegen und beidhändig bedient werden, entlasten die Schultermuskulatur und beugen eine einseitige Belastung der Maushand vor.

  • Präzisionsgriff: Diese Mäuse werden wie ein Stift mit den Fingerspitzen gehalten. Das Handgelenk wird weniger nach hinten gebogen und belastet damit die Muskeln des Unterarmes weniger. Jedoch ist die Spannung in den Fingern eher hoch.

Neben der passenden Maus hilft auch die Verwendung einer Kompakt-Tastatur ohne Zahlenblock. Damit rückt die Maus näher zur Mitte und der Arm muss weniger nach aussen gedreht werden, was sich positiv auf die Körperhaltung auswirkt und zu einer Entlastung von Schulter und Arm führt.

 

Vorsicht vor vermeintlich ergonomischen Mäusen

Wir wählen unsere Computermäuse sorgfältig in Absprache mit unseren Therapie-Partnern aus, weshalb sich in unserem Sortiment nur eine gezielte Auswahl an Mäusen befindet. Von diesen sind wir hinsichtlich ihrer ergonomischen Aspekte und weitgehend auch von der Qualität überzeugt. Informieren Sie sich vor dem Kauf einer ergonomischen Maus gut. Leider kommt es oft vor, dass Mäuse als ergonomisch angepriesen werden, jedoch weder ergonomisch noch qualitativ überzeugen.

 

Es muss nicht immer eine ergonomische Maus sein

Gute Standardmäuse können ebenfalls entlastend wirken und damit die passende Wahl für Sie sein. Eine gute Standardmaus sollte zu Ihrer Handgrösse passen, präzises Steuern sowie leichtgängiges Klicken und Scrollen ermöglichen. Wir empfehlen beispielsweise auch gerne die MX Master von Logitech.